Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER, Basel

Von den neun eingereichten Vorschlägen für einen Neubau des Felix Platter-Spitals vermochte das Projekt "HandinHand" die Jury am meisten zu überzeugen. Der Verwaltungsrat des Felix Platter-Spitals folgte dem einstimmigen Entscheid des Beurteilungsgremiums. Die Inbetriebnahme des Neubaus mit insgesamt 280 Betten sowie der umfassenden Infrastruktur für ein Ambulatorium, Tagesklinik und die benötigte Diagnostik ist im Januar 2019 erfolgt.

Für rund CHF 200 Mio. wurde ein kompletter Neubau am ehemaligen Standort an der Burgfelderstrasse erstellt. Die Situation mit dem 1967 erstellten Spital entsprach nicht mehr den baulichen und betrieblichen Anforderungen. Der Neubau wurde "auf der grünen Wiese" gebaut. Der Betrieb des bestehenden Felix Platter-Spitals wurde während der ganzen Bauzeit ohne Einschränkungen  aufrechterhalten. Mit dem Neubau wollen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung die Führungsposition in der universitären Altersmedizin und Rehabilitation in der Nordwestschweiz sicherstellen und weiterentwickeln.

Das Projekt "HandinHand" überzeugt mit einer subtilen städtebaulichen Haltung, einer effizienten Organisation, einer hohen Flexibilität in den Raumstrukturen sowie der geforderten Wirtschaftlichkeit in der Erstellung wie auch im Betrieb. Der Zugang zum neuen Spital ist gegen die Burgfelderstrasse gerichtet und bietet einen hohen Komfort bezüglich der Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Im 4-stöckigen Gebäude sind alle notwendigen ambulanten und diagnostischen sowie stationären Einrichtungen mit 280 Betten vorhanden. Ebenso sind die Tagesklinik, das Basel Mobility Center und die Memory Clinic im neuen Gebäude integriert. Neu kommt hinzu, dass eine Arztpraxis eingerichtet wird. Die Cafeteria ist für alle Besucher, Gäste und für die Quartierbevölkerung frei zugänglich.

Die gewählte Grundkonzeption des Neubaus mit all den vorgesehenen Infrastrukturen gewährleistet somit eine zukunftssichernde, ganzheitliche und multiprofessionelle Betreuung und Behandlung der Patientinnen und Patienten. Die innere Gestaltung des neuen Spitals reagiert einfühlsam auf die verschiedensten Bedürfnisse nach Ruhe, Intimität oder Öffentlichkeit sowohl der Patientinnen und Patienten als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.