BAM gewinnt Wettbewerb um Schweizer Klinikprojekt

24 April 2019 16:22 - BAM Swiss AG
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Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Aarau AG wählte den Projektentwurf der ARGE Marti/BAM für die Neugestaltung. Das Projekt ‚Dreiklang‘ beeindruckt durch hohe integrierte Funktionalität, die klare Trennung von ambulanter und stationärer Medizin und einem hohen Mass an Flexibilität. Das Konzept für 'Dreiklang' ist auf kurze Wege für Personal und Patienten ausgerichtet.

Das Kantonspital Aarau ist das grösste Klinikum des Kantons und, neben den Schweizer Unikliniken, eine der grössten medizinischen Einrichtungen der Schweiz. Die finale Freigabe des Projektes wird für das dritte Quartal 2019 erwartet, die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2020 beginnen. Geplant ist, das Gebäude bis 2024 fertigzustellen.

Gesamtleistungsanbieter von ‚Dreiklang‘ ist die ARGE Marti / BAM (Marti Gesamtleistungen AG, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG). Die Architekten sind Burckhardt+Partner AG und wörner traxler richter. BAM hat umfassende Erfahrung und Expertise beim Bau von grossen Klinikprojekten in Deutschland und der Schweiz. Kürzlich haben BAM Swiss und BAM Deutschland als Teil der ARGE "HandinHand" das Felix Platter-Spital in Basel fertiggestellt.

‚Dreiklang‘: Drei Bereiche im Einklang

Das geplante Gebäude ist in drei Bereiche unterteilt, die über die Gesamtstruktur miteinander verbunden sind: Ambulanz, Funktionsbereiche und Bettenstationen. Kurze Wege stehen im Vordergrund: Hochfrequentierte Abteilungen wie Notaufnahme, Radiologie, oder Ambulatorien der Inneren Medizin befinden sich im Erdgeschoss, die chirurgische Abteilung im ersten Stock und die interventionellen und konservativen Disziplinen sowie die Intensivpflege im zweiten Stock. Im dritten Stock befindet sich das Mutter-Kind-Zentrum mit Neonatologie.

Mehr Grünflächen für die Stadt

Durch den Abriss bestehender Gebäude und der Neugestaltung der Parkanlage wird die derzeitige Fragmentierung der Klinikgebäude aufgelöst und die Grünfläche im Herzen der Stadt von 75'000 m² auf mehr als 94'000 m² erhöht. Kunstwerke und der bestehende historische Garten werden in die neue Gestaltung integriert. Mitarbeiter, Patienten und Besucher können den neuen Park geniessen. Der grösste Park der Stadt bleibt weiterhin ein Treffpunkt und bietet vielfältige Nutz- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Bevölkerung.